Shiatsu Ausbildung

Die Nachfrage nach qualifizierten Shiatsu Praktikern steigt. Durch die hohe Stressbelastung im Arbeitsalltag suchen viele Menschen in der Freizeit nach Entspannung.

Der Wert von therapeutic touch, der heilenden Berührung, wird immer deutlicher.
Ein gesunder Körper und ein gesunder Geist sind Grundlage von Wohlbefinden. Shiatsu setzt Energien frei und hilft und zu mehr Selbstbewusstsein und Achtsamkeit.

Ob zur persönlichen Weiterentwicklung oder als berufliche Perspektive, Interessierte können in Kursen und Workshops unter Anleitung von erfahrenen Praktizierenden erste Techniken ausprobieren.

Das nötige Wissen, um an Familie und Freunden Hand anzulegen, lernt sich schneller als gedacht! Kleine Verspannungen und Belastungen des Alltags löschen sich rasch und effektiv.

Wie werde ich Shiatsu Praktiker?

Die meisten Schulen und Ausbildungsstätten bieten Informationsabende oder – tage an. Ein solches Kennenlernen vor Ausbildungsbeginn ist wichtig! Hier lassen sich Fragen über den Ausbildungsverlauf, Inhalte und Ziele der Institution klären.

Ob man persönlich zur Ausbildung geignet ist, sollte in der Praxis an einem Schnupperwochenende und im Gespräch mit Lehrgangsteilnehmern geklärt werden.

Anforderungen & Rahmenbedingungen

Wer beruflich als Shiatsu-Praktiker arbeiten möchte, braucht Fingerspitzengefühl. Der tägliche Umgang mit Menschen und dem körperlichen und seelischen Leid kann belastend sein.

In der Ausbildung lernen angehende Therapeuten, mit diesen Anforderungen umzugehen. Der Beruf des Shiatsu-Praktikers ist ein spannender Weg, um in einem therapeutischen Heilberuf mit Menschen zu arbeiten.

Die Shiatsu-Therapie fällt in Deutschland unter das Heilpraktikergesetz.

Die therapeutische Ausübung von Shiatsu in Therapie und Prävention ist derzeit medizinischen Masseuren, Heilpraktikern, Physiotherapeuten und Ärzten vorbehalten.

Allerdings kann Shiatsu im Rahmen von Wellness und Gesundheitsvorsorge auch ohne Heilerlaubnis ausgeübt werden

Ausbildungsstruktur & Anwendung

Im gesamten deutschsprachigen Raum werden viele berufsbegleitende Ausbildungen angeboten, die teilweise über mehrere Jahre hinweg zum diplomierten Experten für Shiatsu ausbilden. Je nach Hintergrund und Interessensgebiet findet sich das passende Angebot.

Verschiedene Ausbildungskonzepte und -schulen in ganz Deutschland bieten berufsbegleitende Weiterbildung für Menschen an, die als Shiatsu- Praktiker arbeiten möchten.

Mit einer Ausbildung kann Shiatsu in der eigenen Praxis oder in einem Angestelltenverhältnis im Wellness- oder Gesundheitsbereich ausgeübt werden.

In Kurorten und Hotels arbeiten Shiatsupraktiker genauso wie in Sportstudios. Gesundheitszentren verlassen sich zunehmend auf Shiatsutherapeuten, da sie eine wertvolle Ergänzung der klassischen Physiotherapie darstellen und tradierte Massagetechniken erweitern.

Wochenendseminar bis mehrjährige Ausbildung

Die Dauer von Schnupperkursen zum Kennenlernen beträgt oft nur wenige Stunden. Anfänger lernen hier grundlegende Techniken und Konzepte. Weitergehende Workshops und Seminare werden über die Dauer eines Wochenendes angeboten.

Besonders im Sommer finden viele Veranstaltungen statt, die in Retreats oder Intensivwochen wichtiges Basiswissen für weitergehende Ausbildung vermitteln.

Kosten

Die Ausbildungskosten variieren stark nach Anbietern. Die Kosten für einen Wochenendkurs betragen durchschnittlich 100-300€. Wer eine mehrjährige Ausbildung in Betracht zieht, muss dagegen mit mehreren tausend Euro rechnen.

Förderung für Fortbildungsmöglichkeiten

Erkundigen Sie sich vor der Ausbildung nach Zertifizierung und Förderungsmöglichkeiten! Viele Aus- und Weiterbildungen werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Bildungsprämien, Bildungschecks und Bildungsgutscheine reduzieren die Kosten der Ausbildung teilweise erheblich.

Dies gilt besonders für Menschen, welche bereits als Masseur, Physiotherapeut oder Arzt tätig sind, und ihr Heilwissen um Anwendungsgebiete aus dem Shiatsu erweitern wollen.